Nach wie vor hat der Tierschutz in Europa keinen großen Stellenwert.
Die Religionen sprechen den Tieren die Seele ab, die Philosophen das Bewußtsein, die Wissenschaftler
die Intelligenz, und vor dem Gesetz gelten sie als Sache. Sicher, es gibt Tierschutzgesetze werden Sie sagen.
Wenn es jedoch um wirtschaftliche Interessen geht, werden eben diese sehr oft nicht beachtet oder angewandt.
Solange es immernoch als Sachbeschädigung gilt ein Tier zu töten, und es Menschen gibt die aus reiner
Profitgier Pelztiere auf Farmen züchten um damit scheinbar "seelenlose" Mitglieder der sogenannten
Upperclass zu schmücken, aus Lust am Töten auf die Jagd gehen, Tierversuche für Kosmetika stattfinden
und unsagbar grausame Tiertransporte zur Normalität gehören, solange wird es Tierschützer wie uns
geben müssen.
 
 
Erwähnen möchten wir an dieser Stelle, dass wir mit unserer ehrenamtlichen Arbeit erreichen möchten,
Tiere, die aus schlechter Haltung beziehungsweise schlechtem Vorleben kommen, nicht zu retten, um diese
dann in die nächste Pension mit "Übergangs-Zwingerhaltung" setzten zu müssen. Auch liegt uns daran,
schon bestehende Organisationen zu unterstützen und zu entlasten.
 
"Die wahre menschliche Güte kann sich in ihrer absoluten Reinheit und Freiheit nur denen gegenüber
äußern, die keine Kraft darstellen. Die wahre moralische Prüfung der Menschlichkeit, die elementarste
Prüfung äußert sich in der Beziehung der Menschen zu denen, die ihnen ausgeliefert sind: zu den Tieren."
 
Milan Kundera